Verzeih mir, mein König . . . 

ich bin auf der vielleicht - Suche                       nach einem Reim... ;)

 

25.06.2014 

 

Schreiben ist für mich wie ein Schachspiel, das auch rückwärts gespielt werden darf. 

 

Die Sehnsucht im Bach bin ich, ich bin auch der Sonnenstrahl, ein einziger. Von Bedeutung ist das insofern, als auch das nicht von Bedeutung war, sein wird, sondern ist. 

Frei sein, wie der Himmel, mit all der Bedeutung die  jetzt ist, mit allem Blau dieser Erde. Ist es das? Und wenn es das ist, ist das so gut und angebracht, oder ist das einer Verrücktheit nahe?

Eigentlich bin ich nicht verrückt, uneigentlich schon, eigentlich halte ich meine Seele im Süden an etwas Besonderem fest.
Uneigentlich habe ich nichts gewöhnliches, welches ich hier halten wollen könnte, die Überlegung an einen anderen Ort ganz zu verrücken, scheint groß und offensichtlich über den Tälern Marokkos.

Weißt Du was, ich kann auch ganz irdisch schreiben, halt so, wie man das so üblicher Weise tut. Der einzige Unterschied zu einem gewöhnlichen Text ist, dass meiner etwas Dialekt beinhaltet. Mehr nicht. 

Schau: Heute war ein warmer Tag. Der Tag heute ist immer noch warm, der ist jetzt wärmer als heute früh.
Mir ist aufgefallen, dass eine Benennung von irgendetwas nur bedingt oder besser gesagt gar nicht warm werden kann. Sinnvoll genug um nach  einem Wort dafür zu suchen, dass das, was an dem Tag so warm ist, wirklich mit all seinen Schatten und Lichtern auch zum Ausdruck bringt.
Die Luft ist warm. Das Wasser ist warm. Der Asphalt wellt sich dabei. Die Schatten sind unheimlich wichtig, hier und auch überall.  


Dabei gebe ich nie auf, das hat alles zu viel Sinn.

 

Ein Kuss kann nicht sprechen.

Kein Kuss besitzt kein Bewusstsein.
Zwei Küsse können für eine Freundschaft sprechen.
Noch kein Kuss, ist der Ausdruck einer ersehnten Liebe.

Oder? 

 

 

Sonja Salih 

 

 

26.12.2014

 

SINNESVERKERTHEIT  (ein fertiges Entwurf) 

 

Vortrefflich wusste ich schon immer,

dass Du mich nicht verstehst, verstehen kannst.  

Nicht, weil Du das nicht wollen könntest,

nein,  

obwohl auch dieses einfach so,  

und unbequem zu behaupten mehr als wage ist und wäre.  

Doch, wen könnte weiland dieses wirklich stören?

 

Es gibt hier niemanden zum verstören.

Den wundersam blauen Himmel,  

der zu verlanden droht vielleicht,  

der durch die unsichtbaren Schleierwolken seine Schüchternheit frivol vor wem, oder was versteckt?   

Den gibt es wirklich!

 

Ach, Du verstehst mich nicht. 

 

Dieser Sommermorgen,  

es ist der 9. August, 1935,   

an einem Freitag,  

verleitet mich dazu zu schmachten: mein Leben, sei schön!

Auch wenn ich dich manchmal nicht leben will,  

wollen würde und ich vor Sehnsucht nach ihm  

und der Liebe  besser dahinwelken will! 

 

Vorzugsweise ist es sein Duft,  

dass mich noch hält, das Lichtspiel in den Sommergräsern, mein Wille.  

Es ist mein Wille und es ist mir mein Wind! 

Mein Wankelmut.  

 

Ganz subtil  wusste ich schon zu der Steingezeiten,  

dass Du mich nicht verstehen wirst.

Du bist traumlos vornehm, fast gewitzt zartfühlend.

 

Weißt Du was, ich fürchte mich vor gar nichts mehr.

Ich fürchte mich nicht vor Dir.

Ich fürchte mich nur noch vor der Liebe.

. . . 

Schamlos passiert jetzt eine silhouettenvolle Regenbogenzeit,

und alles bleibt und wird zu einem neuen Traum...bedingungslos an meiner Seite.

 

Sonja Salih 

 

Überlegungen zur singulärer Erscheinung des Monats Januar 2017

So manches Alles altert und so manches Alles altert in der steten Angst davor...wie kann es jemanden dabei überhaupt noch langweilig werden?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Venedig, Sonja Salih